Barrierefreies Denken

Barrierefreies Denken

Wenn wir unsere gewohnte Art, frei und selbstbestimmt zu leben, erhalten wollen, müssen wir aktiv daran arbeiten. Diese Seite ist unser Beitrag. 

Barrierefreies Denken – Was ist das und was kann es bewirken?

Wie oft sagen wir „Das kann ich mir nicht vorstellen“?

Solange wir uns etwas nicht vorstellen können, sind wir für diese Sache blockiert. Wir stehen vor einer „Wand“. Die Wand wirkt wie ein geistiges Hindernis, wie eine geistige Barriere. Der Weg zu neuen Erkenntnissen ist schier versperrt.

Wodurch entstehen diese Hindernisse, diese Barrieren?

Jedem Menschen sind ganz persönliche Denk- und Verhaltensmuster eigen. Sie entwickeln sich aus den Erfahrungen und Erkenntnissen, die wir im Laufe unseres Lebens machen. Sie sind unsere Prägung.

Haben wir nun eine bestimmte Aufgabe zu erledigen oder stehen vor einem zu lösenden Problem, suchen wir in unserem Pool des Erlebten und Erfahrenen nach etwas Vergleichbarem und bearbeiten die Aufgabe oder das Problem nach dem dazugehörigen Muster. Das geschieht meist vollkommen automatisch und unterbewusst. Wir denken, wir wissen schon alles über die Sache und bemerken nicht, dass uns unsere Muster beschränken. Und so kommt es, dass meistens nicht wirklich neue Erkenntnisse in die Lösungen einfließen.

Was bedeutet die Redewendung „Der Knoten ist geplatzt“?

Erst, wenn wir das scheinbar Unmögliche erreichen wollen und uns bewusst ist, dass wir durch unsere Muster begrenzt werden, lösen sich die geistigen Hindernisse/Barrieren in Luft auf und plötzlich wird das zuvor Unvorstellbare klar, ist logisch und kann gar nicht anders sein. Oft begreifen wir im Nachhinein gar nicht, dass wir es nicht schon früher sehen konnten.

Das Ergebnis dieses Prozesses sind neue Erkenntnisse in Hülle und Fülle und in jedem Fall eine wertvolle Weiterentwicklung.

Mann und Frau in Harmonie – geht das?

Die eben beschriebenen Erfahrungen können in allen Lebensbereichen gemacht werden.

Denken wir nur an Mann und Frau. Der Mann kann sich nicht vorstellen, wie die Frau „tickt“ und die Frau kann sich nicht vorstellen, wie der Mann „tickt“. Wieso eigentlich?

Mann und Frau sind in ihren eigenen Denk- und Verhaltensmustern gefangen. Weil ihnen das nicht bewusst ist, haben sie eine „Wand“ vor sich, ein geistiges Hindernis, eine geistige Barriere. Sie kommen gar nicht auf die Idee, dass der jeweils andere ein anderes Muster haben könnte. Deshalb gibt es bei Paaren so viele unschöne Reibereien und Missverständnisse, die eigentlich nicht sein müssten.

Würde es ihnen bewusst werden, dass ihr eigenes Muster niemals das des anderen sein kann, kämen die Probleme gar nicht erst auf. Klingt einfach, aber der Weg des Bewusstwerdens ist hart und mitunter auch lang. Es kommt immer darauf an, ob man ihn gehen will. Es gibt Paare, die es schaffen. Beobachten Sie mal, wie diese Paare miteinander umgehen.
Generell ist Beobachtung ein guter Anfang, um zu neuen Erkenntnissen zu gelangen.

Was ist das Ziel dieser Seite?

Wir möchten Ihnen unsere Erkenntnisse zu den verschiedensten Themen vorstellen. Sie sollen zum Nachdenken und Diskutieren anregen.